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6 Mart 2016 Pazar

Dahlmeier gewinnt Gold in der Verfolgung

Dahlmeier gewinnt Gold in der Verfolgung

Laura Dahlmeier im Ziel in Oslo
Laura Dahlmeier hat sich bei der Biathlon-WM in Oslo nach Bronze im Sprint die Goldmedaille in der Verfolgung gesichert. Sie siegte überlegen vor Dorothea Wierer (ITA) und Marie Dorin Habert (FRA).
(06.03.2016)

Laura Dahlmeier hat bei der Biathlon-WM in Oslo das erste Gold für Deutschland geholt. Im Verfolgungsrennen setzte sie sich überlegen vor Dorothea Wierer (Italien) durch. Marie Dorin-Habert (Frankreich) schnappte sich Bronze. Bei den Männern siegte Martin Fourcade, die DSV-Herren gingen leer aus. 
Franziska Hildebrand musste sich mit Platz vier begnügen. Franziska Preuß vervollständigte als Sechste das tolle Ergebnis der deutschen Skijägerinnen. "Das war das perfekte Rennen. Ich kann es noch gar nicht fassen", sagte Dahlmeier in der ARD. "Das macht mich sprachlos." Dahlmeier ist die fünfte deutsche Verfolgungs-Weltmeisterin nach Martina Glagow (2003), Uschi Disl (2005), Magdalena Neuner (2007) und Andrea Henkel (2008).
Dahlmeier startete mit einem Rückstand von 20 Sekunden auf Sprint-Siegerin Tiril Eckhoff aus Norwegen. Am Schießstand blieb sie fehlerfrei und gewann das Rennen mit einem Vorsprung von 48,3 Sekunden auf Wierer. Marie Dorin-Habert lag 57,3 Sekunden zurück. Franziska Hildebrand fehlten am Ende 4,5 Sekunden auf den Bronze-Rang.
Drittes Gold für Fourcade in Oslo
Die deutschen Herren sind in ihrem Jagdrennen zuvor am Podest vorbeigelaufen. Beim Titelgewinn des Franzosen Martin Fourcade war Erik Lesser als Siebter der beste Deutsche. Der zuvor als 
Der französische Biathlet, Martin Fourcade, in Oslo am 06.03.2016
Einsam an der Spitze: Martin Fourcade
Quelle: reuters
Fourcade-Gegenspieler gehandelte Simon Schempp wurde nach vier Strafrunden  18. Der letztjährige Verfolgungsweltmeister Lesser vergab genau wie Arnd Peiffer auf Platz 13 die mögliche Medaille beim letzten Schießen. Fourcade sicherte sich im dritten Rennen bereits das dritte Gold. Zweiter wurde wie im Sprint Ole Einar Bjørndalen vor seinem norwegischen Landsmann Emil Hegle Svendsen. 
"Ich denke, dass ich ein ganz gutes Spektakel geliefert habe", sagte Lesser der ARD auch mit Blick auf sein Alles-oder-Nichts-Schießen am Ende, bei dem er zwei Fehler quittieren musste: "Ich habe versucht, noch einmal Druck zu machen. Dafür wurde ich bestraft." Wegen Lessers Fehlern landeten hinter Dominator Fourcade die beiden Norweger Ole Einar Björndalen und Emil Hegle Svendsen auf den weiteren Podestplätzen. Zweitbester Deutscher war Arnd Peiffer auf dem 13. Platz, Schempp enttäuschte mit Rang 18.
Lessers Aufholjagd nicht belohnt
Auf dieser Position hätte man eigentlich Lesser erwartet. Denn der 27-Jährige, der sich bei
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der vergangenen WM in Kontiolahti vom fünften auf den ersten Platz verbessert hatte, war als Sprint-19. eigentlich ohne Medaillenchance in die Loipe gegangen - dank einer herausragenden Leistung am Schießstand gelang ihm aber die furiose Aufholjagd.

12 - 7 - 3: Das waren nach den ersten drei Schießeinlagen die Positionen des Thüringers. Vor dem letzten Anschlag war die Medaille also zum Greifen nah, Lesser ging volles Risiko - und schoss daneben. "

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