Dahlmeier gewinnt Gold in der Verfolgung
Laura Dahlmeier hat sich bei der Biathlon-WM in Oslo nach Bronze im Sprint die Goldmedaille in der Verfolgung gesichert. Sie siegte überlegen vor Dorothea Wierer (ITA) und Marie Dorin Habert (FRA).
(06.03.2016)
Laura Dahlmeier hat bei der Biathlon-WM in Oslo das erste Gold für Deutschland geholt. Im Verfolgungsrennen setzte sie sich überlegen vor Dorothea Wierer (Italien) durch. Marie Dorin-Habert (Frankreich) schnappte sich Bronze. Bei den Männern siegte Martin Fourcade, die DSV-Herren gingen leer aus.
Franziska Hildebrand musste sich mit Platz vier begnügen. Franziska Preuß vervollständigte als Sechste das tolle Ergebnis der deutschen Skijägerinnen. "Das war das perfekte Rennen. Ich kann es noch gar nicht fassen", sagte Dahlmeier in der ARD. "Das macht mich sprachlos." Dahlmeier ist die fünfte deutsche Verfolgungs-Weltmeisterin nach Martina Glagow (2003), Uschi Disl (2005), Magdalena Neuner (2007) und Andrea Henkel (2008).
Drittes Gold für Fourcade in Oslo
Die deutschen Herren sind in ihrem Jagdrennen zuvor am Podest vorbeigelaufen. Beim Titelgewinn des Franzosen Martin Fourcade war Erik Lesser als Siebter der beste Deutsche. Der zuvor als Fourcade-Gegenspieler gehandelte Simon Schempp wurde nach vier Strafrunden 18. Der letztjährige Verfolgungsweltmeister Lesser vergab genau wie Arnd Peiffer auf Platz 13 die mögliche Medaille beim letzten Schießen. Fourcade sicherte sich im dritten Rennen bereits das dritte Gold. Zweiter wurde wie im Sprint Ole Einar Bjørndalen vor seinem norwegischen Landsmann Emil Hegle Svendsen.
Lessers Aufholjagd nicht belohnt
Auf dieser Position hätte man eigentlich Lesser erwartet. Denn der 27-Jährige, der sich bei
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12 - 7 - 3: Das waren nach den ersten drei Schießeinlagen die Positionen des Thüringers. Vor dem letzten Anschlag war die Medaille also zum Greifen nah, Lesser ging volles Risiko - und schoss daneben. "
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