Dämpfer für die Hertha - Darmstadt bremst Mainz
(Quelle: dpa)
Hertha BSC hat bei der Jagd auf einen Champions-League-Platz einen Dämpfer erlitten. Die Berliner unterlagen beim HSV mit 0:2 (0:0). Damit hat der Tabellendritte nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Vierten Schalke 04. Zuvor musste sich Mainz 05 vier Tage nach dem Coup in München im Nachbarschaftsduell mit Darmstadt 98 mit einem 0:0 begnügen.
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„Wir haben ein kleines Polster, aber durch sind wir noch lange nicht.”Aaron Hunt
Hertha bleibt Dritter
Für die Hamburger waren die Müller-Tore vor 46.136 Zuschauern die ersten Treffer gegen Berlin nach fünf Spielen ohne Erfolgserlebnis. Die Hertha bleibt trotz der zweiten Rückrundenniederlage auf dem dritten Platz. In Champions-League-Form spielte der Hauptstadt-Club aber nicht. "Wenn man die Körpersprache von uns und Hamburg anguckt, dann war das wie Tag und Nacht", kritisierte Hertha-Trainer Pal Dardai bei Sky sein Team.
DIE TRAINERSTIMMEN
- Martin Schmidt (FSV Mainz 05): "Wir haben das Spiel gut angenommen und uns gut reingekämpft. Mit dem 0:0 zur Pause waren wir nicht unzufrieden. Wir hatten die beste Phase in der zweiten Halbzeit bis zum Platzverweis. Ich bin mächtig stolz auf das Team."
Dirk Schuster (Darmstadt 98): "Ich glaube, die Zuschauer haben ein rassiges und kampfbetontes Spiel gesehen. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt und wollten bis zum Ende die drei Punkte. So geht das Unentschieden in Ordnung."
Mainz bleibt dennoch auf Kurs
Mainz 05 verpasste den Sprung auf den vierten Platz, der am Ende der Saison zur Champions-League-Qualifikation berechtigt. Vor 34.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena mussten die Gastgeber die Partie gegen Darmstadt zu zehnt beenden, nachdem Giulio Donati wegen einer Tätlichkeit an Lilien-Stürmer Sandro Wagner in der 57. Minute die Rote Karte gesehen hatte.
Rot für Mainzer Donati
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Bissige Lilien
Nun kamen auch die Gäste zu Chancen, doch Konstantin Rausch (62.) und Mario Vrancic (77.) vergaben. Auf der Gegenseite hielt Mathenia mit einem Reflex gegen den auffälligagierenden Pablo de Blasis (64.) die Null. In der ersten Hälfte waren die Hausherren von höheren Ansprüchen weit entfernt. Gegen die bissigen Lilien gelangen kaum klare Aktionen, weil die Gäste keinen Raum für gefällige Kombinationen ließen.
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